gendern

In diesem Essay wurde nicht nur aufgrund der besseren Lesbarkeit auf die gleichzeitige Verwendung männlicher, weiblicher und diverser Sprachformen verzichtet, sondern auch, weil es gerade in diesem Text glücklicherweise nicht angemessen wäre: Es gibt nämlich nur männliche Tyrannen, Despoten und Diktatoren oder können Sie eine Diktator:in, eine Despot:in oder eine Tyrann:in nennen? Kleopatra, Anna Iwanowa oder Katharina die Große fallen einem als Alleinherrscherinnen ein, vielleicht noch die Margaret Thatcher, die eiserne Lady, aber eine Diktator:in?

Es ist auf jeden Fall keine einzige Frau oder Transperson bekannt, die Grausamkeiten in der Dimension wie sie jetzt geschehen oder im 2. Weltkrieg stattfanden, zu verantworten hätte. Es geschieht daher in großem Dank und in tiefer Wertschätzung für die Frauen und in der Anerkennung LGBTQIA+, wenn sämtliche Personenbezeichnungen gleichermaßen für alle Menschen gelten sollen. Obwohl die Hoffnung besteht, dass diese Entscheidung nicht negativ ausgelegt wird, denn sie ist positiv gemeint, wurde aufgrund der Explosivität in diesem Thema vorsorglich eine Gleichstellungsbeauftragte zu dieser Entscheidung befragt und sie hat diese Einschätzung bestätigt.

Sollten dennoch die Gefühle von jemandem verletzt worden sein, was beim Gendern und dazu bei einem Thema dieser Art sehr leicht passieren kann, so sei um Verzeihung gebeten – es wäre nicht gewollt, denn es ist genug Gewalt in dieser Welt.